So... nun bin ich wieder seit drei Wochen zu Hause und habe seither immer wieder mal am Reisebericht gearbeitet. Am heutigen Allerheiligen Feiertag kann ich ihn nun online schalten. Ich habe mich mit der Auswahl der Bilder sehr schwer getan, aber aus fast 5.000 Bilder- und Videodateien auszuwählen ist eben nicht einfach, noch dazu wenn die Daten aus vier verschiedenen Kameras stammen. Ich hoffe dennoch, dass euch das Lesen des Berichts Spaß machen wird. Hierzu einfach diesem Link folgen oder im Menü oben einfach den entsprechenden Punkt auswählen!

So... nach ein paar ersten Meetings mit meiner Tourbegleitung steht die Route quer durch Island entlang der Ringstraße (Hringvegur, oder einfach auch nur die "1" genannt). Die Unterkünfte via AirBNB sind gebucht, die Flüge mit Icelandair ebenso, das Mietauto von Thrifty ist ebenfalls reserviert. Dabei greife ich auf die Erfahrungen der beiden letzten Reisen zurück. Man kann mich da eventuell etwas langweilig nennen, wenn ich sage, dass die geplante Reiseroute zu 75 % mit der aus den beiden Reisen zuvor übereinstimmt, aber ich kehre eben gerne an geliebte Orte zurück. Aber Neues wird es auch geben, ich erweitere meinen Horizont diesbezüglich gerne langsam :).

Mit anderen Worten...: Landung in Keflavík, Aufenthalte in Reykjavík, Fahrt die Südküste entlang bis nach Egilstadír, teilweise über Binnenstraßen zurück auf die Reykjanes und Snaeffelsnes bis an die Westfjorde, um dann am Ende zwei Tage in der Hauptstadt zu verbringen. Man darf gespannt sein :)

plato alpental mSo... es ist wieder eine ganze Zeit vergangen, seitdem sich hier mal wieder etwas getan hat. Der heimische PC und das Internet sind nicht mehr mein Hauptaufenthaltsort. Nichts desto trotz möchte ich meine Webseite nicht komplett verwaisen lassen. Daher habe ich einmal die letzten Bildergebnisse vom Himmel hergeholt. Zum einen haben wir auf der Weikersheimer Sternwarte seit November 2017 ein neues Hauptteleskop. Ein 18 Zoll RC-Spiegel aus dem Hause Alluna ist jetzt das Herzstück unserer Sternwarte und man muss zweifelsfrei sagen, dass dies ein riesengroßer Sprung nach vorne ist, was Bildqualität und Detailreichtum angeht. So sind wir jetzt endlich in der Lage, Dinge auf dem Mond abbilden zu können, welche gerade einmal so groß sind wie zwei Fußballstadien.

So haben wir anfangs natürlich den Mond aufs Korn genommen. Aber auch erste Deepsky-Aufnahmen wurden bereits gewonnen. Und es bleibt abzuwarten, was für Ergebnisse noch aus diesem Hightech-Teleskop rauszuholen sind.

5D4 7478 79 80 81 tonemappedSo... ich habe eine lange Zeit hier nichts Neues gezeigt, ich glaube, ich muss mich euch fast wieder vorstellen :). Ich habe auch erst mal wieder nachsehen müssen, wie das hier so geht im Joomla Script. Es hat sich bei mir aber einfach ziemlich viel getan. Ich möchte mal so sagen, dass sich bei mir die Prioritäten etwas verschoben haben. Meine Webpräsenzen haben ziemlich gelitten, ich bevorzugte die Kontaktpflege im realen Leben. Ich habe viele neue Menschen kennen und schätzen gelernt.

5D4 6120Der zurückliegende Sommer war einer der schönsten bisher. Es gab viele Ausflüge und Trips quer durch Europa. Die Kamera war natürlich dabei, denn die Fotografie gehört grundsätzlich zu etwas, was ich nie aufgeben würde. Im Juni verbrachte ich einige Tage im Süden Frankreichs bei fast unerträglichen Temperaturen jenseits der 40 Grad. Digne-les-Bains, die französische Partnergemeinde meiner Heimatstadt ist da eine obligatorische Anlaufstelle. Ein mehrtägiger Aufenthalt am Observatoire de Haute-Provence in der Nähe von Forcalquier gehört für mich seit Jahren auch schon fast zu einer Pflicht. Sowohl diese tolle Gegend in Südfrankreich als auch der fantastische Sternhimmel sind quasi einem langen Fernurlaub gleichzusetzen. Ein weiterer Frankreichaufenthalt im September -dieses Mal jedoch in der Normandie- brachte weitere Erlebnisse. Ein Abstecher nach Paris war besonders eindrucksvoll. Weitere Kurztrips nach Luxemburg, Saarbrücken, ins Allgäu, nach Amsterdam, Stuttgart, Nürnberg, Frankfurt, Karlsruhe, Straßburg und einige weitere Großstädte sorgten für ordentlich Abwechslung, egal ob zu alten Freunden oder zu neuen Bekanntschaften.

5D4 6880Ich habe mich den Sommer über auch sehr sportlich betätigt. Aufgrund eines Schlüsselerlebnisses während meines letzten Urlaubs auf Island, habe ich mich dazu entschlossen, etwas für mich selbst zu tun. Noch im Urlaub habe ich damit begonnen, meine Ernährung komplett umzustellen. Zurück in Deutschland habe ich mir gleich ein Fahrrad gekauft. Durch intensives Fahrradfahren -meine längste Radtour an einem Tag ging von Bad Mergentheim bis kurz vor Ansbach, das sind 170 km- und Laufen sowie gewissenhaftes Badmintontraining bin ich dreißig Kilogramm losgeworden. Ich bin froh, das durchgezogen zu haben.

5D4 8462Zahlreiche Fotoaufträge haben viel meiner Freizeit gekostet. Aber dafür bin ich dankbar, auch wenn das eine oder andere Wochenende dadurch draufgegangen ist :). Im Sommer konnte ich auch zwei Bilderausstellungen durchführen. Zusammen mit Timm Kasper aus Ottobeuren hatte ich im Herbst 2015 die Fotoausstellung "Namibia - Land und Sterne". Auszüge hieraus, meine Bildergebnisse, wurden von April bis Oktober in den Räumlichkeiten des Architekturbüros Klaus Schreiner in Tauberbischofsheim gezeigt. Besonders stolz bin ich darauf, dass die Eröffnung der Ausstellung musikalisch begleitet wurde von Finn Hackenberg, einem jungen Musikertalent, welcher durch seine Finalteilnahme in "The voice kids" Bekanntheit über die Region hinaus erlangt hatte.

Im Kulturforum Bad Mergentheim gab es von Juli bis September die Ausstellung "Von oben" zu sehen. Dort konnten Luftaufnahmen aus der Region, aber auch aus Frankreich und Island betrachtet werden. Knapp 2.500 Besucher fanden den Weg dorthin.

5D4 8999Nach vielen Monaten Nachlässigkeit bin ich auch auf der Weikersheimer Sternwarte wieder wesentlich aktiver. Den Sommer über gab es einige Veranstaltungen im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit. Im November haben wir auch ein neues Hauptteleskop bekommen, einen 18 Zoll Spiegel als Ritche-Chrétien-Ausführung mit 3.720 mm Brennweite. Die ersten Beobachtungen und Bildergebnisse machen Lust auf mehr. Es handelt sich hierbei um ein wahres High-Tech-Gerät auf dem neuesten technischen Stand. Auch wenn es um zwei Zoll kleiner ist als unser Vorgänger erwarte ich mir besonders detailreiche und scharfe Bildergebnisse, insbesondere wenn der Brennweitenreduzierer auf f= 2.700 mm einsatzbereit ist.

5D4 8783Das Kalenderjahr geht auch langsam zu Ende. Ich selbst werde es ruhig ausklingen lassen und weder an Weihnachten noch zu Silvester auf den Putz hauen. Vom nächsten Jahr erhoffe ich mir, dass es so weitergehen wird, wie das alte Jahr aufgehört hat, auch wenn ich auf die eine oder andere Enttäuschung in 2017 lieber hätte verzichten können. Aber man lernt ja schließlich nie aus... so freue ich mich darauf, in 2018 wieder eine Reise nach Namibia durchführen zu wollen. Ich stecke gerade mitten in den Planungen.

So... nun genug der Worte... ich wünsche allen meinen Lesern hier eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr 2018! :)

apod2017 thumbSo... nach ein paar Tagen Webseitenabstinenz melde ich mich mal wieder, nachdem Prof. Robert Nemiroff für die NASA eines meiner Bilder zum "Astronomic picture of the day" (APOD) vom 11. April 2017 ausgewählt hat. Seit dem Jahre 1995 wird täglich ein Bild mit Bezug zu Astronomie und Raumfahrt online geschalten. Im Laufe der Jahre erfuhr diese Einrichtung sowohl in der "Astroszene" aber auch darüber hinaus immer mehr an Bekanntheit und Beliebtheit. Für viele Sternfreunde und Laien gehört der tägliche Klick aufs APOD zum festen Tagesablauf, werden dort doch hauptsächlich ästhetische und schöne Aufnahmen aus dem Weltall ebenso gezeigt wie faszinierende Bilder wie zum Beispiel Raumsonden im Landeanflug auf einen Kometenkern. So besuchen mehrere Millionen Personen täglich die Webseite des APOD. Auf Facebook hat die entsprechende Seite fast eine viertel Million Likes. Lange Rede, kurzer Sinn, hier ist erst mal der Link zur entsprechenden APOD-Seite: Astronomic picture of the day vom 11. April 2017.

Auch wenn dadurch mein Lebensunterhalt nicht nachhaltig gesichert wird (ein finanzieller Nutzen ergibt sich daraus nicht direkt), so ist es doch eine schöne Auszeichnung, ein APOD gelandet zu haben. Schön sind die netten Reaktionen aus aller Welt: eMails, Gästebucheinträge, Facebookanfragen und vieles mehr erfreuen mich, dass das ausgewählte Bild Gefallen findet. Auch Kritiker gibt es, keine Frage. Und das soll ja auch so sein. Mir gefällt auch nicht jedes APOD. Über Geschmack lässt sich daher nicht streiten. Aber es gibt immer die "Fake-Rufer!", die jedes gemachte Bild als Photoshop-Produkt anprangern. Wirft man dann allerdings mit plausiblen Erklärungen um sich, so verstummen die Schreie dieser Trolle recht schnell wieder :).

Daher würde ich den Werdegang des Bildes kurz reflektieren: ich wohne mitten in Bad Mergentheim und am Abend des Sonntag, 2. April 2017 hatte ich nichts Besonderes vor. Auch meine Kamera hatte an diesem Tag nicht sonderlich viel zu tun. Ich bekam zu Hause gegen 19:00 Uhr MESZ die letzten Sonnenstrahlen mit, als diese tiefstehend in mein Zimmer leuchteten. Der Himmel war an diesem Abend zum größten Teil wolkenverhangen, daher rechnete ich nicht wirklich damit, dass die Sonne nochmal rauskommen würde. Mein Blick aus dem Fenster verriet mir, dass die Sonne genau hinter einer markanten Baumreihe (ich glaube, es sind Birken) in gut einem Kilometer Entfernung untergehen würde. Da war für ein Foto viel Brennweite gefragt. Ich schraubte daher das EF 100 - 400 mm f/4.5 - f/5.6 L IS USM an die EOS 5D Mark IV und ging (barfuß) in den Garten über die nasse und kalte Wiese. Nach ein paar Metern Hin- und Herlaufen fand ich auf meiner Garageneinfahrt den besten Standort, um die untergehende Sonne hinter der Baumreihe einzufangen.

Normalerweise plane ich solche Aufnahmen im Vorfeld mithilfe der Webseite "The photographer's ephemiers". Hier kann man metergenau den erforderlichen Standort ermitteln, möchte man Sonne oder Mond hinter einem fotogenen Motiv auf- oder untergehen sehen. Ein Klick auf den Link zeigt die Situation, wie sie im vorliegenden Falle ausgesehen hatte: "The photographer's ephemeris" vom 02.04.2017 (ich hoffe, der Link funktioniert permanent).

Bei diesem Foto musste es allerdings sehr schnell gehen. Schon häufiger hatte ich diese Baumreihe als Motiv im Hinterkopf. Doch nur an wenigen Tagen im Jahr gehen Sonne oder Mond an dieser Stelle unter. Hinzu kommt, dass die 112 Meter Höhenunterschied auf die Entfernung von 1,2 Kilometern etwa 5 Grad Horizonthöhe ausmachen. Normalerweise leuchtet die Sonne in 5 Grad Horizonthöhe noch kräftig und sehr hell, so dass diese auf einem Foto als überbelichtete Scheibe ohne Oberflächendetails zu sehen ist, will man die Landschaft im Bild einigermaßen korrekt abgebildet haben. Doch an diesem Abend war es anders: durch die Wolkendecke und den Dunst am Horizont wurde das Licht der Sonne stark abgeschwächt. So konnte ich die Oberfläche der Sonne noch einigermaßen korrekt belichten, welche auch eine besonders schöne und große Sonnenfleckengruppe preisgibt.

Nach ein paar Testaufnahmen fand ich die optimalen Belichtungseinstellungen, die da lauteten: 1/8000 sec bei Blende 11 und 100 ISO. Eine kürzere Belichtungszeit lässt sich an der Kamera nicht einstellen, auch der ISO-Wert war bereits der niedrigste. Lediglich ein Schließen der Blende hätte für eine noch dunklere Sonnenscheibe sorgen können. Doch dies war nicht nötig, die Belichtungseinstellungen passten. Bereits nach ein paar Aufnahmen sah ich den Mann mit seinem Hund von links nach rechts laufen, er war also quasi auf dem Hinweg mit seinem Hund. Innerlich ärgerte ich mich ein klein wenig, er hätte sich ruhig noch zwei bis drei Minuten Zeit lassen können, damit die Sonne ein gutes Grad tiefer gestanden hätte. Dennoch machte ich eine Bilderserie von etwa zwanzig Aufnahmen. Da sah ich den Mann mit Hund bereits wieder von rechts heranlaufen, es war also nur ein kurzer Spaziergang. Dieses Mal kam er genau richtig: die Sonne schickte sich an, mit ihrem unteren Rand den Boden zu küssen. Auch die Fleckengruppe hat sich aus den Ästen des Baumes herausgearbeitet. Mann und Hund liefen zum richtigen Zeitpunkt unter der Sonnenscheibe hindurch. Ich hätte lediglich eine halbe Sekunde früher auf den Auslöser drücken sollen, damit der Hund nicht mit der Schnauze im Baumstamm kleben würde. Aber was solls... bereits auf dem Kameramonitor hatte ich gesehen, dass die Szene fotografisch ganz gut festgehalten werden konnte. Grinsend ging ich ins Haus zurück :).

An Bildbearbeitung hatte ich so gut wie nichts unternommen. Ich hellte lediglich etwas die dunklen Bildbereiche auf. Die Sonnenscheibe war perfekt belichtet. Ich musste das Bild lediglich sehr stark beschneiden, so dass vom anfänglich 6.700 Pixel breiten Bild nur noch etwa 2.300 Pixel übrig waren. Ich habe das Bild auf meine Facebook-Chronik geladen und bereits dort fand es großen Anklang. Ich entschloss mich daher, es bei den Herren Nemiroff und Bonell fürs APOD einzureichen und schon kurz darauf später meldete sich Robert Nemiroff und wollte ein paar zusätzliche Details wissen und teilte mit, dass er das Bild für die kommenden Tage als APOD schalten würde.

Am 11. April 2017 wurde es dann online geschalten. In den Tagen danach wurde das Bild auf Facebook mehr als 3.000 Mal geliked und 800 Mal geteilt. 6.000 Klicks auf meine Homepage innerhalb von zwei Tagen. Auch auf der offiziellen "discussion page" fand es Anklang. Viele wollten nähere Angaben zum gemachten Foto-Setup wissen, Belichtungsdaten, Werdegang etc. Daher entschied ich mich unter anderem, diesen Text hier zu schreiben, wenn auch nur auf Deutsch. Besonders schön sind u. a. solche Feedbacks:

"Now that is a real one off fantastic image." - Bob Bowers, Facebook
"maravillosa y mágica fotografía" - Maite Spica, Facebook
"tres joli cliche, photo magnifique." - Jean-Paul Langevin, Facebook
"Today’s APOD is a beauty! My complements to Jens Hackmann." - Mactavish, Asterisk forum
"Gorgeous shot! Kudos to the photographer for scraping the original plan for this one. And glad the man decided to take this path that day." - nix, Asterisk forum
"This picture should be captioned : A German Shepherd steals the show."  - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Asterisk forum
"Als alter Mergentheimer habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich heute das APOD angeschaut habe. Super Bild, toller Erfolg!" - Uli aus Reichelsheim

Ich danke für das nette Feedback, aber auch den Kritikern, die den Werdegang des Bildes kritisch hinterfragten. So... und nun mal sehen, wann ich mein zwölftes APOD schalten kann :).

00 reisefuehrerIsland. Die größte Vulkaninsel der Erde. Mit gut 103.000 Quadratkilometern besitzt diese etwa ein Drittel der Fläche Deutschlands, hat aber mit 350.000 Einwohnern die dünnste Besiedlung in Europa. Zwei Drittel der Bevölkerung lebt im Gebiet um die Hauptstadt Reykjavík. Schon die drittgrößte Stadt Islands Hafnarfjörður hat weniger Einwohner als mein Heimatstädtchen Bad Mergentheim. Pro Jahr besuchen etwa drei Millionen Touristen die Vulkaninsel und übertreffen damit die Einwohnerzahl um das Zehnfache. Noch beeindruckender ist die Tatsache, dass zu den Spielen der Fußballwelt- und Europameisterschaften jeweils mehr als 10 Prozent der isländischen Bevölkerung in den Fußballstadien in Russland bzw. Frankreich waren.

Das Land, die Menschen und die Sehenswürdigkeiten heben Island auf den Status als fotografisches Paradies schlechthin an. Grund genug für mich, die Insel nun zum dritten Mal zu besuchen. Angefangen hat dies im Jahre 2015, als Timm Kasper aus Ottobeuren, mit welchem ich schon in Namibia unterwegs war und einige Fotoausstellungen durchgeführt hatte, den Vorschlag gemacht hatte, einmal Island zu bereisen. Gesagt, getan. Im Spätherbst 2015 tourten wir das erste Mal über 2.000 Kilometer über die Insel. Leider hatten wir mit dem Wetter kein großes Glück, auch wenn wir in mehreren Nächten Polarlichter, die sogenannte Aurora borealis, sehen und auch fotografieren konnten. Ein gutes Jahr später bereiste ich Island allein und erlebte die Insel in winterlichen Konditionen. In einer der Nächte sind damals über 80 cm an Neuschnee in Reykjavík gefallen, ein 80 Jahre alter Rekord war damit gebrochen worden. Und ich war dabei und steckte mehrere Stunden in einer Straßensperrung fest. Mit dem Wetter hatte ich im Februar 2017 mehr Glück und konnte ebenfalls in einigen Nächten Polarlichter beobachten, dafür hüllte sich fast die komplette Insel in eine geschlossene Schneedecke, so dass ich von der Landschaft nicht allzu viel sehen konnte.

00 planSo hatte sich im Frühjahr 2018 ergeben, dass ich mit zwei bekannten Fotokolleginnen meines Fotostammtisches Island erneut bereisen würde. Die Planung ist schnell auf die Beine gestellt gewesen, im Wesentlichen zog ich die Tour der vergangenen Reise heran. Es besteht zwar grundsätzlich die Möglichkeit, Island entlang einer Straße komplett zu umrunden. Die sogenannte Ringstraße (Hringvegur) umrundet die Insel einmal komplett auf einer Strecke von 1.330 Kilometern. Ich habe es jedoch vorgezogen, nicht die gesamte Ringstraße zu befahren, sondern nur bis zum östlichen Teil Islands, zur kleinen Hafenstadt nach Höfn. Das mag zwar langweilig erscheinen, aber ich lege bei solchen Reisen großen Wert auf gutes Wetter mit angenehmen Lichtverhältnissen. Wenn es einen Umkehrpunkt einer Reise gibt, so wird jeder Ort zweimal passiert, was die Chance auf gutes Wetter verdoppelt. Diese Rechnung ist aufgegangen. Mit dem Wetter hatten wir sehr großes Glück, bereits zwei Tage nach unserer Rückkehr nach Deutschland ist auch im Süden Islands großflächig Schnee gefallen.

Die Planungen und Buchungen haben also bereits im März 2018 stattgefunden. Vom 2. Oktober bis 13. Oktober machten wir Island unsicher. Die Unterkünfte wurden via Airbnb gebucht. So sparten wir bei den Übernachtungen doch einiges an Geld, da die Hotels auf Island in der Regel sehr teuer sind. Dennoch waren unter den Übernachtungsstandorten auch zwei Hotels dabei, nämlich am Geysir "Strokkur" und am bekannten Wasserfall des Skógafoss.

11 Tage, 3 Personen, 2.533 Kilometer Fahrstrecke, 92 Kilometer Wanderung, 4.200 Fotos, 140 Videos, 14 Eimerchen Skyr, 10 Tüten Zimtschnecken und gefühlte 5 Kilogramm Kartoffeln sind die Eckdaten der Reise. Nach der Landung in Keflavík verbrachten wir die erste Nacht in einer Airbnb-Unterkunft in Reykjavík. Ein sehr geräumiges und schön eingerichtetes Appartement machte uns den Aufenthalt auf Island schmackhaft und wir freuten uns nach dem anstrengenden ersten Tag über die erste Ruhe und das bevorstehende Abenteuer. Der Þingvellir Nationalpark und der Geysir im Haukadalur Geothermalgebiet sowie der Gullfoss (der „goldene Wasserfall“) standen am zweiten Tag auf dem Programm. Diese am sogenannten „Golden circle“ gelegenen Sehenswürdigkeiten liegen in unmittelbarer Nähe von Reykjavík, so dass dorthin viele Tagesfahrten mit Bussen unternommen werden. Dementsprechend sind sehr viele Touristen anzutreffen.

Tag 3 hat weitere Wasserfälle wie den Hjálparfoss, den Haífoss sowie den Þjófafoss vorgesehen. Die Wasserfalldichte ist vor allem im Süden des Landes in der Nähe der Gletscher des Mýrdalsjökull oder des Vatnajökull sehr hoch.

Der vierte Tag der Reise führte uns zu den bekanntesten Wasserfällen Islands, dem Seljalandsfoss und dem Skógafoss. Diese beiden Wasserfälle liegen in knappen zwei Autostunden Entfernung zu Reykjavík direkt an der Ringstraße. Daher werden viele Touristen per Bus dorthin gekarrt. Oftmals steigen diese nur aus dem Bus aus, machen einige Bilder und reisen dann weiter. Dementsprechend bleiben viele Geheimnisse, sogenannte „Hidden gems“, den meisten Besuchern Islands verborgen. Unweit des bekannten Skógafoss beispielsweise liegt in nur 15 Fußminuten Entfernung der „Kvernufoss“, ein 22 Meter hoher Wasserfall, der an Schönheit mit den beiden großen Brüdern Seljalandsfoss und Skógafoss locker mithalten kann, die beiden aber an Unberührtheit um ein Vielfaches übertrifft.

Am fünften Tag hatte uns die Reise zum Black beach nach Reynisfjara geführt. Das in der Nähe gelegene Kap Dyrhólaey bietet ebenfalls eindrucksvolle Ansichten. Eine Pause in Vík y Mýrdal stellte den südlichsten Punkt der Fahrt dar, ehe eine kleine Wanderung zum Fjaðrárgljúfur Canyon angestanden hatte. Ganz in der Nähe hatte sich auch die Airbnb-Unterkunft befunden.

Halbzeit am sechsten Tag standen die Besichtigung der Gletscherzunge des Svínafellsjökull und einer Torfkirche auf dem Programm. Eine etwas weitere Wanderung zum „Svartifoss“, dem „schwarzen Wasserfall“ sorgte für ausreichend Bewegung an diesem Tag. Zahlreiche große und kleine Gletschereisbrocken liegen am sogenannten „Diamond beach“ herum. Zusammen mit dem schwarzen vulkanischen Sand des Strandes ergeben sich hier außerordentliche Fotomotive. Gleich gegenüber befindet sich die bekannte Gletscherlagune des „Jökulsárlón“. Hier mündet die Gletscherzunge des Breiðamerkurjökull in einen 18 Quadratkilometer großen See, welcher über einen kurzen Fluss direkt in den Atlantik fließt. Die dort abbrechenden Eisberge werden zermalen und vom Meer wieder an den Strand gespült, wo sie schließlich als „Diamanten“ auf dem schwarzen Sand enden.

Bjarnanes bei Höfn und die Stokksnes Halbinsel waren am siebten Tag unsere Ziele. Nachdem ich bereits im letzten Jahr bei Heiða in Bjarnanes meine Unterkunft gebucht hatte und ich von der Gastfreundschaft und Idylle des Örtchens und der Unterkunft so angetan war, entschloss ich mich, auch dieses Mal wieder dort per Airbnb unterzukommen.

Der achte Tag hatte im Wesentlichen aus einer über 400 Kilometer langen Fahrt zurück in Richtung Reykjavík bestanden. Die nächste Airbnb-Unterkunft hatte sich in weniger als 100 Metern zur „Gamla laugin“, einer kleinen Thermallagune befunden. Wir hatten die Gelegenheit natürlich genutzt und sind dort baden gegangen. Eine Wohltat nach der langen Fahrt am Tage.

Weitere 230 Kilometer führten uns am neunten Tag auf die Snæffelsnes Halbinsel. Am Kirkjufell, dem wohl bekanntesten Berg Islands, hatten wir die Nächste Unterkunft via Airbnb gebucht.

Die Tage 10 und 11 hielten wir uns im Herzen von Reykjavík auf. Keine 200 Meter von der bekannten Hallgrímskirkja entfernt konnten wir fußläufig viele der Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt erreichen.

Alle hier gezeigten Thumbnails sind Bildvorschauen und lassen sich anklicken und vergrößern. Man kann sich auch bequem nur durch die Bildergalerie navigieren, indem die Pfeiltasten nach links oder rechts bedient werden. Viel Spaß beim Lesen und Betrachten der Bilder!

11 01 reykjavikDa ich ohnehin kein Langschläfer bin, bin ich noch vor dem Wecker aufgewacht und habe mich kurzerhand entschlossen, mit Kamera und Stativ bewaffnet, die blaue Stunde am Morgen auszunutzen und einige Motive Reykjavíks in der Dämmerung abzulichten. Die Hallgrímskirkja, die Sólfarid und die Harpa waren wieder meine Anlaufziele, die bei Nacht erst Recht tolle Motive darstellen. Insbesondere die Harpa bietet bei Nacht mit ihren Lichteffekten eine tolle Show, hier ist ein Videoclip davon als Zeitraffer. Das muss man einfach gesehen haben! Nach gut eineinhalb Stunden Fotospaziergang habe ich mich wieder zurück in die Unterkunft begeben, nur um kurz darauf erneut mit Katrin loszuziehen. Der Schrittzähler hat sich sehr gefreut. Hier im Übrigen wieder ein Youtube-Video einer Umrundung der Sólfarid.

11 04a reykjavikUm 13:00 Uhr sind wir nochmals in Richtung Krysuvík aufgebrochen, da das Wetter wesentlich besser als am Vortag war. Dieses Mal sind auch Karin und Katrin aus dem Auto ausgestiegen, allerdings ist der Besuch des Hochtemperaturgebiets ziemlich kurz ausgefallen, da wir um 15:00 Uhr an der Bláa Lónið (Blaue Lagune) sein mussten, da wir für diese Uhrzeit unseren Besuch gebucht hatten. So mussten wir leider die „Miðlína“, die „Bridge between the continents“ auslassen, kamen dafür aber rechtzeitig an der Blauen Lagune an. Hier ein Videoeindruck der aktiven Erde und hier gleich noch einer. Der Zugang war dank QR-Code wieder einfach und schnell, so dass wir schnell in den Genuss des Badens gekommen sind. Auch wenn der Eintrittspreis in Höhe von 70 Euro gesalzen ist, so lohnt sich der Besuch in jedem Falle. Es gibt zwar zahlreiche weitere Möglichkeiten in natürlichen Thermalquellen zu baden, doch ist die Blaue Lagune die mit Abstand am meisten kommerziell betriebene. Zwichen 38 und 40 Grad hat das Wasser, welches aus 2.000 Metern Tiefe emporgepumpt wird. Die cyanblaue Färbung des Wassers rührt von Kieselalgen her und an kleinen Pavillons inmitten des Wassers kann man sich ebenso ein Getränk gönnen wie auch eine Maske mit schmodderigen Algen ins Gesicht schmieren. Ich muss sagen, die Wirkung auf die Gesichtshaut ist wirklich spürbar, es kühlt angenehm...

11 07 bluelagoonKnappe sechs Stunden dauerte unser Aufenthalt in der Blauen Lagune. Nach 20:00 Uhr haben wir diese verlassen und den Rückweg nach Reykjavík angetreten. Unterwegs wurde noch getankt, damit wir dies nicht am nächsten Morgen kurz vor dem Abflug unter Stress hätten erledigen müssen, denn der Flieger Richtung Frankfurt sollte um 07:25 Uhr abheben. Ein vorheriges Tanken wäre unter die Kategorie „Stress“ gefallen. In der Unterkunft hatten wir auch noch gemütlich das Online-CheckIn durchgeführt.

Um 04:00 Uhr war die Nacht ohnehin zu Ende, nachdem wir am Abend noch aufwendig die Koffer gepackt hatten. Erstaunlicherweise hat alles gepasst, trotz der vielen Einkäufe. Um 05:30 Uhr waren wir am Flughafen in Keflavík, Als Experiment versuchte ich mich im Self-Baggage-DropOff. Aber lediglich die Bagtags konnten wir schon selbständig an den Gepäckstücken anbringen, in die Schlange der Gepäckaufgabe mussten wir uns dennoch einreihen… Da die Automaten am Self-DropOff aber sehr leer waren und die Vermutung naheliegt, dass dies nur Wenige in Anspruch nehmen, freute sich die nette Dame am Schalter aber, dass wir das versucht haben...

So… Gepäck war weg, noch knappe zwei Stunden Zeit. Was tun…? Erst mal den Tax-Refund-Schalter heimgesucht und die Steuerrückerstattung der Einkäufe beantragt. Aber nach 2 Minuten war auch das erledigt, so dass wir letztendlich gelangweilt auf den Heimflug gewartet haben. Der Flieger hat pünktlich abgehoben und danach war genügend Zeit, die auf Island gewonnenen Eindrücke sacken lassen und verarbeiten zu können. Mir hat's gefallen, den beiden Mädels auch (zumindest sagten sie mir das), und auch dieses Mal sage ich: das war nicht das letzte Mal!

11 Tage, 3 Personen, 2.533 Kilometer Fahrt, 92 Kilometer Wanderung, 4.200 Fotos, 140 Videos, 14 Eimerchen Skyr, 10 Tüten Zimtschnecken und gefühlte 5 Kilogramm Kartoffeln… das kann getoppt werden. Bis zum nächsten Mal!

Hier noch eine weitere Auswahl an Bildern des letzten Tages:.

11 02 reykjavik 11 03 reykjavik 11 04b harpa

Die Sólfarid

Die Sólfarid In der Harpa
11 06c harpa 11 04 reykjavik 11 05a reykjavik
In der Harpa Die Harpa von außen Sicht von der Hallgrímskirkja
11 05b reykjavik 11 05 reykjavik 11 06d raeder
Sicht von der Hallgrímskirkja  Am Tjörnin Teich Street Art
11 06 reykjanes    
 Auf dem Weg nach Krýsuvík    

10 02 reykjavikAm zehnten und vorletzten Tag bestand der Tagesplan lediglich aus der Weiterfahrt nach Reykjavík. Weiter stand nichts auf dem Programm, so dass wir den Aufenthalt im Lambalækur Gästehaus nach hinten in die Länge gezogen haben. Ein ausgiebiges Frühstück und eine angenehme Unterhaltung mit Amanda, einer Frau aus Pennsylvania rundeten den Aufenthalt dort ab. Erst nach Mittag haben wir die Weiterreise nach Reykjavík angetreten. Nach gut eineinhalb Stunden und 80 Kilometern Fahrt erreichten wir die Hauptstadt. Dieses Mal sind wir die 6 Kilometer durch den Hvalfjarðargöng –den Tunnel- gefahren. Es ist eindrucksvoll, wie steil die Ab- und Auffahrt in und aus dem Tunnel erfolgt. Es ist auch leicht vorstellbar, wie viel Zeit man durch diesen Tunnel sparen kann. In dieser Region sind mir im Übrigen auch die einzigen Stellen aufgefallen, an denen auf Island geblitzt wird... Dieser Youtube-Clip gibt euch vielleicht einen kleinen Eindruck der Fahrt durch den Tunnel.

In Reykjavík angekommen, haben wir nach einem Besuch im KFC direkt die Unterkunft angesteuert. Thor’s guesthouse in der Skólavörðustígur war schnell gefunden, das Einchecken gestaltete sich jedoch nicht ganz reibungsfrei. Ich hatte eine Standardnachricht erhalten, nach welcher ich eine weiße Tür mit rotem Herz aufsuchen sollte. Nur war keine solche Tür zu finden. Ein Anruf jedoch brachte Aufklärung, dass das rote Herz gestohlen worden ist. So kamen wir dann doch noch zu unserer Unterkunft, ein Appartment inmitten von Reykjavík, keine 200 Meter von der Hallgrímskirkja entfernt. Idealer und zentraler hätte es nicht liegen können. Für gerade einmal 50 Euro pro Nacht und Nase ist das wirklich traumhaft.

10 05a hallgrimskirkjaNach dem Auspacken und dem Organisieren des Gepäcks aufgrund der kurz bevorstehenden Abreise, haben wir uns in Richtung Krysuvík aufgemacht, einem Hochtemperaturgebiet, an welchem man den aktiven Vulkanismus auf der Insel mit Leib und Seele spüren kann: kleine Geysire, blubbernde Schlammtöpfe und dampfende heiße Quellen in Verbindung mit Schwefelgeruch ließen erahnen, wie es unter diesem Gebiet rumoren muss. Aufgrund des starken Regens war ich der Einzige, der das Auto verlassen hatte. Karin und Katrin bevorzugten die Mimimiii-Methode und blieben im Trockenen, während ich wenigstens einmal die Dichtigkeit meiner Goretex-Kleidung testen und Island von der „anderen“, regnerischen Seite erleben wollte...

Dennoch haben wir beschlossen, nach dem Besuch Krysuvíks wieder nach Reykjavík zurückzukehren, da der Regen keine Anstalten gemacht hatte aufzuhören. In Reykjavík angekommen, hat der Regen doch schnell nachgelassen und dementsprechend stand am frühen Abend eine erste Erkundung der Stadt auf dem Programm. Unmittelbar gegenüber der Unterkunft war ein Souvenir- und Bekleidungsgeschäft, in welchem ich mich erst einmal weiter eingedeckt hatte. Ein Gang zur Hallgrímskirkja war auch schnell geschehen. Ich bin jedesmal fasziniert von diesem Gebäude.

10 06 harpaNur wenige Hundert Meter zu Fuß und man ist an der „Sæbraut“, der Straße direkt am Meer. Dort befindet sich unter anderem die Sólfarid (Sonnenfahrt), eine künstlerische Nachbildung eines Wikingerschiffes aus Metall. Nicht weit davon entfernt ist die Harpa Konzerthalle, ebenfalls ein absoluter Hingugger und ein Muss bei jedem Reykjavík-Besuch. Ein faszinierendes Bauwerk, welches seinerzeit im Jahre 2010 über 160 Millionen Euro verschlungen hatte. Deshalb hatte das Gebäude zuvor in der Kritik gestanden, da die Finanzkrise Islands im Jahre 2008 nur kurz zuvor überwunden war und die Regierung nur knapp am Staatsbankrott vorbeigeschrammt war. Doch schnell verflog die Kritik und die Isländer sind nun froh über dieses Wahrzeichen Reykjavíks. Die Fassade des Gebäudes ist komplett aus dichroitischem Glas, welches je nach Sonnenstand und Blickwinkel seine Farbe ändert. Hinzu kommt nach Einbruch der Dunkelheit eine Beleuchtung mit LED, welche das flackernde Polarlicht simulieren soll. Die Harpa während der blauen Stunde stellt ein tolles Fotomotiv dar. Hier ein Video aus dem Innenbereich der Konzerthalle.

10 05 reykjavikWir haben das Konzerthaus auch betreten. Darin befindet sich auch ein Souvenirshop, in welchem wir auch noch ein paar Euro bzw. Kronen haben liegen lassen. Ein wirklich tolles Gebäude von architektonisch hochwertigem Niveau und absoluter Schönheit! Dann hat sich die Frage nach dem kulinarischen Höhepunkt des Tages aufgetan. KFC war raus aus dem Rennen, das in der Harpa befindliche Restaurant „Kolabrautin“ hatte an der Speisekarte keine Preise ausgewiesen, was uns leicht verunsichert hatte. Dann googlete ich nach einer göttlichen Eingebung, ob es in Rexkjavík ein Hard Rock Cafe gibt. Ergebnis positiv: YES! Es hatte zwar wieder leicht zu regnen begonnen, doch das Hard Rock Cafe war nur einige Hundert Meter von der Harpa entfernt. Nach wenigen Metern haben wir es schließlich erreicht und wir haben auch noch ohne Reservierung einen schönen Platz bekommen. Auch dort fiel meine Wahl wieder auf einen netten Burger. Karins Wahl fiel auf Fajita, während Katrin Fisch ausgewählt hatte. Beides nicht meins, ich war mit meinem Burger zufrieden... Dieser Clip zeigt vielleicht einen kleinen Eindruck von der Atmosphäre im HRC.

Nach einem angenehmen Aufenthalt an diesem Abend sind wir fußläufig zurück in die Unterkunft. Der Regen hatte auch aufgehört, so dass der Heimweg sehr angenehm war und wir noch etwas von Reykjavíks Nachtleben mitgenommen haben. In der Unterkunft angekommen, waren wir dann aber doch ziemlich platt, so dass wir dann schnell die Lichter ausgemacht haben.